Letztes oder vorletztes Wochenende Segeln? – Vervollständigt!

25.09.2016

20160925_081513 Die Nacht war erstaunlich ruhig. Der Tidenwechsel war zwar mit Geräuschen am Anker verbunden, aber schon gestern machte der Anker den Eindruck, dass er gut im Grund hält. Es dauerte fast ein Stunde, bis sich die Hanna nach dem Kentern der Tide gedreht hat.
Wir stehen gegen 7 Uhr auf, frühstücken und legen dann 20160925_104619gegen 8 Uhr ab. Wir motoren, da der Wind genau von vorne kommt. Die Herausforderung heute: Sehr wenig Wasser. Schaffen wir es bei absoluter Nipptide und östlichen Winden bis in den SVE?
Wir erreichen um 9:01 das Sperrwerk. Wir motoren mit ca. 4,5 Knoten über Grund die Krückau hinauf. Kurz vor dem Ruderclub kommt dann die erste spannende Stelle mit wenig Wassertiefe. Wir haben teilweise nicht viel mehr - oder besser gesagt - kar kein Wasser unterm Kiel. Wir schaffen es aber tatsächlich bis in den Hafen des SVE. Leider kommen wir aber nicht auf unseren Platz. Die Fließgeschwindigkeit der Krückau ist mittlerweile unglaublich langsam - aber die Au fließt! Wir versuchen die Hanna in die Box zu drücken - aber vergebens. Wirten noch eine Weile bis wir den Eindruck haben, dass die Au zum Stillstand gekommen ist. Wir 20160925_114648legen den Rückwärtsgang ein, um dann mit ordentlich Schub in die Box zu kommen. Das klappt! Bei so wenig Wasser (s. Bild oben, aufgenommen dirket nachdem wir in die Box gekommen sind) sind wir bisher noch nicht die Krückau hochgefahren. Ein kurzes aber sehr, sehr schönes Segelwochenende geht zu Ende - war es das letzte Mal für diese Saison? Wir werden sehen. Ansonsten wird der nächste Beitrag das Hochslippen sein.

 

24.09.2016

20160924_094947 Es ist Samstag und die Wetteraussichten für das Wochenende sind sehr erbaulich. Wird es das letzte Wochende für diese Saison sein? Einziger Haken für heut und morgen: Es ist Nipptide (also wenig Wasser). Kommen wir aus dem Hafen?  Wir sind kurz nach 7 Uhr am Hafen des SVE. Nicole kauft noch Brötchen während Axel alles zum Ablegen vorbereitet. Das Wasser läuft sehr verhalten die Krückau hinauf und füllt entsprechend langsam den Hafen.  Wir frühstücken ersteinmal. Vierzig20160924_101518 Minuten vor Hochwasser in Elmshorn gelingt es uns schließlich die Hanna aus dem Schlick zu drücken. Kurz vorher legen unsere Liegeplatznachbarn ab. Mit wenig Wasser unterm Kiel motoren wir Richtung Krückausperrwerk. An der Krückaumündung verrichtet eine Art Saugbagger seine Arbeit und verengt gleichzeitig die Durchfahrt.  Gleich als wir auf die Elbe fahren, ziehen wir die Segel hoch. Unsere Segelplatznachbarn sind vor uns - nach einiger Zeit hinter uns. Wo wir hinfahren? Wissen wir noch nicht. 20160924_101930Erstmal die einfache Variante: Elbabwärts mit Wind und Wasser. Auf Höhe der Rhinplate drehen wir um und versuchen zunächst  gegen Wind und Wasser anzukreuzen, aber der Wind ist zu schwach, so dass wir 20160924_121803den Motor an, machen und zum Ankern auf die Ostseite der Rhinplate fahren. Unterwegs sehen wir Seehunde auf einer Sandbank liegen - echtes Nordseeflair. Hinter der Rhinplate liegen wir nicht alleine. Acht andere Segler liegen hier ebenfalls vor Anker. Es ist Ende September und die Sonne scheint, bei angenehmen 19 Grad können wir die Sonne an Deck genießen - unfassbar, ein Traum! Wir beabsichtigen hier bis morgen zu bleiben

 

 

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